Menschen mit Parkinson unter dem durchschnittlichen Diagnosealter von 60-65 Jahren sind selten. Die öffentliche Wahrnehmung der Krankheit geht daher an Jungerkrankten vorbei. Wir selbst werden meist von der Diagnose überrascht und fragen uns im ersten Moment: So jung und Parkinson – geht das überhaupt? Dieser Frage widmen wir uns in der Blogreihe „Junger Parkinson wird sichtbar!“ mit sieben Beiträgen unserer Mitglieder.
Inhaltsverzeichnis
Individuelle Einblicke
Mit einer neuen Blogreihe wollen wir Informationen von, über und für jungerkrankte Parkinsonbetroffene stärken. Mit „Junger Parkinson wird sichtbar!“ geben wir Einblicke in unsere Lebensrealitäten. Was macht Parkinson mit uns? Wie trifft es uns? In welchen Bereichen macht es das Leben schwerer, wo vielleicht überraschenderweise aber auch schöner?
Umgang mit der Krankheit
Für uns sind die Texte, die wir teilen, immer auch eine persönliche Reflexion, ein Reinhorchen in unser Seelenleben. Wir freuen uns, wenn sie wahrgenommen werden und Resonanz auslösen. Denn unsere Lebenssituation mit einer schweren, chronischen und fortschreitenden Krankheit, ist nicht immer einfach – und das Wissen darum, in dieser Situation positiv wahrgenommen zu werden, tut einfach gut.
Stimmen ehemals Jungerkrankter
Weil wir uns bei PARKINSonLINE als Mehrgenerationenprojekt verstehen, wollen wir auch die Perspektiven derer mit einbeziehen, die heute nicht mehr der Zielgruppe der NextGeneration angehören, ihre Diagnose aber ebenfalls unter 60-65 Jahren erhalten haben.
Vorschau der Reihe
Die Blogreihe beginnt am Mittwoch, den 6. August und umfasst in ihrer ersten „Staffel“ sieben Beiträge. Hier eine kurze Vorausschau auf Daten, Autor:innen und Themen von „Junger Parkinson wird sichtbar“:
- 6. August: innuendods startet mit einer Art Liebeserklärung an den kürzlichen verstorbenen Musiker Ozzy Osbourne, der ebenfalls an Parkinson erkrankt war.
- 13. August: Unser österreichisches Mitglied Martin Salis nimmt uns in seiner Eigenschaft als Tour Guide mit auf eine Reise in die Zeit seiner Diagnose, durch seinen neuen Alltag und neu gewonnene Perspektiven.
- 20. August: In „Morbus P. überall“ zeigt Tönnies uns stakkatoartig, wo ihn die Krankheit einholt: Am Essenstisch, an der Tafel und beim Tanzen. Sein Text ist am Ende auch ein Aufruf zur Selbstfürsorge.
- 27. August: SommerimKopf berichtet davon, wie er nach dem ersten Diagnose-Schock in einen ungesunden Aktionismus verfällt und Stück für Stück einen entspannteren Umgang mit seiner neuen Lebensrealität findet.
- 3. September: McLuffi bereichert die Reihe mit einem Überraschungsbeitrag als Jungerkrankte.
- 10. September: Als ehemals Jungerkrankte beantwortet sich, Fisch die Frage, wie sich ihr Leben seit der Diagnose verändert hat.
- 17. September: Engel bekam ihre Diagnose in jungen Jahren und berichtet von ihren Erfahrungen.
Viel Spaß mit der ersten Staffel von „Junger Parkinson wird sichtbar!“
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